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Sonntag, 3. November 2013

#85

Hallo ihr Lieben.
Ich lebe noch.
Gut? Wie man's nimmt.
Bin hocken geblieben, klasse hasst mich.
Depression ist zurück, Eßstörung auch.
Vom Selbstmordgedanken und co.
brauch ich gar nicht anfangen.
Ich hasse mich. :)

Und wie gehts euch so ? :)






Dienstag, 23. April 2013

#83

Es ist Sonntag Abend, ich liege alleine auf meinem bett und mir wird klar, dass As weg ist. 
Sie ist weg. Wird morgen früh nicht neben mir liegen. Und plötzlich fangen die Tränen an über meine Wangen zu laufen. Ich vermisse so verdammt doll. Ich vermisse ihre Stimme, ihren Assi-Slang, ihren Duft, ihr Berührungen, ihre Küsse... 
Und ich hasse mich dafür, dass ich sie liebe. 
Ich hasse mich dafür, dass ich jemand Anderen als K lieben kann. Ich wollte das nie! Ich wollte immer ihn. Nur ihn! Doch jetzt...
Jetzt ist sie da und ich? Ich weiß nicht mehr was ich tun soll, es fühlt sich alles so falsch und gleichzeitig so richtig an. 
Ich liebe sie und hasse mich dafür. 
Und schon spüre ich wie die Klinge durch meine Haut gleitet...



Freitag, 22. März 2013

#79

Und plötzlich... plötzlich merke ich wieder, was eigentlich mit mir los ist.
Plötzlich merke ich, dass nichts gut ist, wie ich mir immer einrede. 
Dass ich nicht glücklich bin.
Plötzlich merke ich was ich für eine scheiße baue...
Dass ich A für immer verloren habe. mal wieder und J wahrscheinlich auch...
Und wie weh das tut... 
Ich will mich schneiden aber...  K liegt neben mir und schläft und wenn ich mich jetzt schneide dann... ist alles vorbei, da kann ich mich auch glich umbringen. Dann macht er nämlich Schluss. Das weiß ich. Weil er es gesagt hat. 
Ich will dass alles wieder so wird wie vor einem Jahr... 
Da war ich zwar noch in der Klinik aber... es ging mir irgendwie... besser. 
A und J waren immer für mich da, ich hatte noch nicht so eine große Angst K zu verlieren, ich war geschützt, geschützt vor mir selbst... 



Sonntag, 27. Januar 2013

#73

Außer Atem komme ich an der Bushaltestelle in R an. Mir ist klar, dass ich den Bus verpasst habe, denn er ist schon vor 5 Minuten abgefahren. Toll. Ich atme tief durch, dann wähle ich Ks Nummer. 
"Hallo?" meldet er sich.
"Hi, du, ich wollte mal fragen was jetzt ist..."
"Ich darf nicht zu dir, sorry..." Ich schließe die Augen, die sich langsam mit Tränen füllen.
"Kann ich zu dir?"
"Warte kurz" 
Er redet kurz mit seiner Mutter, dann meldet er sich wieder.
"Ja, du kannst her kommen." 
Seine Mutter ruft etwas unverständliches aus dem Hintergrund, K bittet mich kurz zu warten.
"Okay, meine Mutter sagt jetzt du darfst net her kommen... oder, bist du schon auf dem Weg?"
"Ja, eigentlich schon, ich dachte ja du pennst noch und wollte jetzt zu dir fahren."
"ja okay, dann komm her, dann müssen wir halt draußen bleiben."
"Alles klar..." sage ich leise. 
"Dann, bis später." 
"Tschüss..." 
Ohne Grund laufen die Tränen meine Wangen entlang. 
Ich wähle die Nummer meiner Mutter.
"Ja?" meldet sie sich.
"Mama, kannst du mich bitte in R abholen?" 
"Wieso bist du in R?"
"Ich wollte alleine mim Bus nach Re fahren, aber ich hab den Bus verpasst."
"Du komsmt jetzt sofort nach Hause!"
"Mama bitte, ich hab mich mit K gestritten, ich muss jetzt zu dem und das klären!"
Ohne ein weiteres Wort legt sie auf. Tränen laufen mir über die Wangen. Ich weiß noch nicht mal wieso...
Schweigend schiebe ich mein Fahrrad zurück zur Bushaltestelle und lasse mich auf den Boden sinken... 


Montag, 7. Januar 2013

#70

Ich frage mich immer öfters wozu ich noch lebe...
Und je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr spiele ich mit dem Gedanken mir das Leben zu nehmen.
Wenn nicht mal mehr meine besten Freundinnen mich aufmuntern können...
Wenn ich selbst, wenn mein Freund neben mir sitzt, zweifel habe, ob ich weiter leben soll.
Meine Eltern wissen dass ich wieder in die Klinik will, doch sie sagen dass es mir nicht gut tun wird...
Was bleibt mir also anderes übrig?
Close to suicide...



Samstag, 5. Januar 2013

#69

Ich stehe auf Ds Balkon. In der Schweiz. Ich bin dort seit dem 2. mit K und hatte eigentlich richtig viel Spaß. Doch nun holen mich meine dunklen Gedanken ein. 
Ich stehe am Geländer, und blicke auf die umliegenden Berge. Was würde wohl passieren wenn ich mich von ihnen runter stürzen würde? Hätte ich dann einen Klinikplatz verdient? 
Ich ziehe an meiner Zigarette und wische mir über die Augen. 
Ich kann nicht mehr. Obwohl es mir besser geht als vor einem Jahr, ich kann einfach nicht mehr. Ich will in die Klinik, doch traue mich nicht, einen Termin zu machen. Was ist, wenn sie sagen, ich brauche keinen Platz?
Dass es unnötig ist, wenn ich in die Klinik gehe. Was ist dann? Fange ich dann wieder an mich zu ritzen? Würde ich mir das leben nehmen? Egal was ich tun würde, K würde Schluss machen. 
Tränen steigen mir in die Augen bei dem Gedanken.
Ich muss das verhindern! Und ich weiss auch genau, wie.
Ich muss noch weniger Essen, und schneller abnehmen. So schnell wie möglich zum Untergewicht kommen, damit ich einen Klinikplatz bekomme. 

Warum kann ich nicht einfach glücklich sein, so wie Andere? 




Dienstag, 11. Dezember 2012

#68

Ich sitze in der Kapelle des Waldfriehofes Berlin Charlottenburg. 
Der Redner erzählt irgendwas darüber, was für ein toller Mensch mein Onkel war, doch ich höre nicht zu.
Die Rede zieht an mir vorbei, bis plötzlich mein Name fällt. 
Lisa, mein kleiner Kampfdackel, du hast so viele Talente, nutze sie! Und quäl deine Eltern nicht immer so... 
Meine Augen füllen sich mit Tränen. Das wären seine letzten Worte an mich gewesen. 
Als Seasons in the sun von Nirvana gespielt wird, kommen die Sargträger hinein, nehmen den Sarg und beginen aus der Kirche zu laufen. Ich stehe auf und laufe hinter Oma, F, und meiner Tante aus der Kapelle. Draußen schlägt mir kalte Luft entgegen, es schneit. Undpassend für eine Beerdigung, finde ich. 
Ich beginne zittern. Ich stelle mir vor, wie mein Onkel in diesem engen Sarg lieft. Tot. Leblos. Und nicht mehr er selbst. Ich zwinge mich nicht zu weinen, denn mein Vater sieht mich die ganze Zeit von der Seite an. 
Ich kann nicht mehr. 







Dienstag, 27. November 2012

#66

Leute, es tut mir leid. ich weiß einfach nicht was ich schreiben soll, wollte euch nur einen kleinen Überblick geben was in der letzten Zeit so passiert ist.
Mein Onkel ist gestorben.
Mein Selbsthass wird immer größer.
S zieht nach Berlin.
Und ich habe tierische Angst K kaputt zu machen, wie das letzte mal.

Von Samstag bis Dienstag bin ich in Berlin auf Beerdigung....
Ich kann nicht mehr...

Sonntag, 4. November 2012

#64

Mein Onkel liegt wieder im Krankenhaus und seine Überlebenschancen gehen gegen Null. 
Ich kann einfach nicht mehr.
Mein Leben zieht an mir vorbei, doch ich bewege mich keinen Zentimeter.

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Ich sitze vor meinem PC. Immer wieder hallt der Satz seine Überlebenschancen gehen gegen null in meinem Kopf wieder. Ich kann nicht mehr. Ich mache mir solche Vorwürfe. Warum war ich im Sommer so egoistisch und bin nach Hause statt in Berlin zu bleiben und meinem Onkel eine schöne zeit zu verschaffen? Ich hasse mich so sehr... 
Und plötzlich habe ich die Klinge in der Hand und setze sie an. Während ich das kalte Metall durch meine Haut ziehe, fangen an mir Tränen über die Wangen zu laufen. Und Tränen aus Blut laufen meinen Arm hinunter. Ich frage mich, was ich da tue, doch finde keine Antwort. Mache ich mir nicht schon wieder mein Leben kaputt? Nein. Mein Leben ist kaputt. 


Dienstag, 23. Oktober 2012

#63

Jetzt sitze ich hier, schreibe mit S und weine.
Ich weiß nicht mehr woran ich bin und meine ganze Welt steht Kopf.
Ich kann nicht mehr.
Wie konnte ich das alles nur zulassen, ich habe meinen besten Freund verloren! 
Eine der wichtigsten Personen in meinem Leben...
Hasi, ich weiß ganz genau dass du das lesen wirst.
Ich hab dich so lieb und ich wünschte ich könnte das alles irgendwie wieder gut machen, aber ich weiß genau das kann ich nicht. Ich hoffe, das Treffen morgen führt zu irgendetwas positivem, selbst wenn wir uns nur heulend in den Armen liegen. Ich vermisse dich. 


#62

Nachdem ich S erzählt habe, was K von ihm hält, will er sofort zu ihm und mit ihm reden. Also fahren wir nach H.
Als wir im Bus sitzen, steigt plötzlich T ein. Mir ist sofort klar, dass das nichts gutes zu heißen hat. "Hasi." flüstere ich und stupse ihm leicht in die Seite. Er sieht von seinem Handy auf und schaut T ins Gesicht. "Danke." flüstert er böse. "Ich hab damit nichts zu tun!" antworte ich wütend. "Is klar, du hast ihm doch bestimmt geschrieben!" Ich sehe ihn fassungslos an. "hab ich nicht!" "Ist klar.!" antwortet er und boxt mich auf den Oberarm. Im Nachhinein ist mir klar, dass das nicht so gemeint war, aber im ersten moment bleibt mir die Luft weg. ich reibe mir die Stelle auf die er geschlagen hat, und in mir steigt eine riesige Wut auf. K hat gesagt, wenn S mir weh tut, tut er ihm weh. Während der gesamten restlichen Busfahrt ignoriere ich S gekonnt. An der Bushaltestelle steige ich aus und laufe so schnell wie möglich zu K, ob die Anderen mit kommen oder nicht ist mir in diesem Moment scheiß egal. Vor Ks Fenster bleibe ich stehen und knurre wütend. "Hau S eine rein! Er hat mich geschlagen!" Sofort steht K auf und stürmt aus dem Haus. Er läuft auf S zu, und schubst ihn weg. Was danach passierte weiß ich nicht mehr, das erste an das ich mich erinnere ist, dass mich K und S fragend an sahen und mich fragten warum ich S zu K gebracht habe. Ich bekomme keinen Ton her raus und sehe die beiden nur voller Angst an. Was hatte ich da nur angerichtet? Ich beginne zu zittern. K kommt auf mich zu, nimmt mich in den Arm und flüstert in mein Ohr: "Warum hast du das getan?" "ich..." stottere ich. "Ich wollte dass ihr redet." Nach einiger Zeit des Schweigens, sage ich einen Satz den ich bereuen soll: "Ich werde den Kontakt abbrechen." K nickt. "Ist besser so..." 
Ich atme tief durch, dann gehe ich zu S, gehe mit ihm ein Stück die Straße entlang und erkläre ihm alles.
 Der letzte Satz den Ich sage ist: "Ich hoffe, du bekommst dein leben wieder auf die Reihe." und klopfe ihm auf die Schulter. 

10 Minuten später, liege ich neben K im Bett und die Tränen laufen mir über die Wangen. 
Was habe ich nur getan? 


Dienstag, 4. September 2012

#58

Ich sitze in der Mathestunde vor meiner Aufgabe und weiß nicht was ich tun soll.
Alles fängt genau so von vorne an, wie die letzten zwei Jahre.
Es wird langsam Herbst, und der Selbsthass kommt wieder und mir gehts ohne Grund scheiße.
Und die letzten Jahre kam es dann so, dass ich wieder anfing mich zus schneiden. Wenn ich ehrlich bin, gibt es im Moment nur einen Grund der mich davon abhält. Die Angst K zu verlieren wenn ich wieder anfange. 
Mein stolz ist mir im Moment so scheiß egal, das glaubt ihr gar nicht..
Mir läuft eine einzelne Träne die Wange hinunter. ich sehe aus dem fenster, während aus meinen Ipod Kopfhörern die Stimme von Panik singt.
Du schweigst, wenn jeder and're schreit...
Ich blicke zu meinem Mathelehrer, der sieht mich nicht, ich blicke zu meiner Sitznachbarin, die sieht mich nicht. Ich frage eine Klassenkameradin nach einem Taschentuch, die sieht meine Tränen nicht. 
ich muss hier raus.
...du lachst, obwohl dein Schmerz verbleibt.
Ich tippe eine SMS an S: "Hol mich hier raus, ich kann nicht mehr." 
Schließlich schiebe ich meiner Nachbarin einen Zettel zu. "Ich kann nicht mehr, ich muss hier raus."
"Wieso was ist los?"
"Ist zu viel zum aufschreiben ich bin einfach am Ende."
"Frag herr M ob du raus darfst."
"Ich kann nicht."
"Wieso?"
"Dann heule ich." 
"O.K." 
Du singst, dein eig'nes Trauerlied...
Ich schreibe einen zettel an eine Freundin, und frage sie ob sie nach der Stunde mit mir raus kommt. 
Sie sieht mich besorgt an und nickt. 
...denn Trauer ist das was du liebst...



Sonntag, 19. August 2012

#56

Ich sitze mit meinem Vater in der Tierarztpraxis, weil mein kater sich am Fuß verletzt hat.
Meine Gedanken kreisen immer wieder um den Kommentar von Ks Ex unter meinem Bild mit der Aufschrift:
"Hi Bitches! Did You know that this is my future? <3 So if you touch him, i'll find you."
Sie schrieb darunter: Zu spät.
Und dass mich das wahnsinnig macht, kann man wohl verstehen.
Ich kämpfe mit den Tränen als die Arzthelferin uns ins Behandlungszimmer ruft.
Als wir fertig sind, und mein Vater an der Anmeldung auf Tabletten wartet, murmle ich: "Ich geh schon mal ins Auto." Er gibt mir die Schlüssel und ich verlasse ohne ein weiteres Wort die Praxis.
Draußen fangen sofort die Tränen an, meine Wangen hinunter zu laufen.Ich setze mich ins Auto und sehe auf mein Handy. Nichts, außer eine SMS von T. Er macht sich Sorgen. Mein bester Freund Ich ringe mir ein lächeln ab. Ich hab ihn so lieb.
Mein Vater kommt um die Ecke, stellt den Katzenkorb mit meinem Kater darin auf den Rücksitz und setzt sich neben mich. Er sieht mich besorgt an. "Kannst du mich zu K fahren?" frage ich verzweifelt. "Wieso? Gibt's wieder Stress?" fragt er genervt. Ich nicke. "Und ich muss das klären!"
"Kannst du das nicht am Telefon klären?""Papa! Ich muss das persönlich klären! Hättest du das für Mama nicht auch gemacht!?" Rufe ich verzweifelt. Darauf sagt er nichts mehr und fährt los. Als wir in Ks Straße einbiegen bitte ich ihn, an zu halten, das letzte Stück will ich laufen. Mein Vater hält an, und ich steige aus. "Danke." murmle ich leise und wende mich ab. 
Während ich die Straße entlang gehe beginne ich immer mehr zu zittern. Ich habe so eine Angst... Was ist, wenn seine Ex Recht hat? Was soll ich dann machen?
Ich biege in seine Straße ein und sehe seine Mutter vor der Tür sitzen. Sie unterhält sich mit einer blonden Frau. Ich gehe langsam den Weg entlang und bleibe vor seiner Mutter stehen. "Hallo Lisa, was machst du denn hier?" fragt sie verwundert. "Ist K da? Ich muss mit ihm reden..." frage ich mit zitternder stimme. Sie sieht mich geknickt an. "Nein, tut mir leid, der ist grade Rasen mähen bei D." Ich schlucke und nicke dann. "Willst du rein kommen?" fragt sie und sieht mich besorgt an. Ich nicke, und folge ihr ins Haus... 


Montag, 23. Juli 2012

#53

Ich weiß nicht wer ich bin.
Bin ich der Mensch, der ich sein will?
Will ich so sein wie ich bin?
Bin ich glücklich so, wie ich bin?
Nein. 
Weil ich nicht weiß wer ich bin.
Bin ich die Lisa, die alle von mir erwarten?
Bin ich noch die, in die K sich verliebt hat?
Bin ich die, für die mich alle halten?
Bin ich die selbstsüchtige egoistische dumme Kuh, die meine Tante von mir erwartet?
Nein.
Ich bin ich, doch wer bin ich?
ich bin Lisa. Ich bin ein ganz normales Mädchen. Zumindest wäre ich das gern.
Ich bin ein dummes Kind, das seinen Freunden auf die Nerven geht, weil ich nicht weiß wer ich bin. 
Ich bin ein kleines depressives Mädchen, dass an ihren Gedanken erstickt. Alles um mich wird immer enger, je mehr meine Gedanken kreisen. Die Luft wird dicker, ich werde ersticken, an mir selbst.
Doch wer bin ich selbst...?

Samstag, 21. Juli 2012

#52 - Video


Dieses Video ist für meine ehemalige Freundin J. 
Seid Monaten bastele ich an diesem Video, und nie habe ich es fertig gekriegt +weil ich immer wieder in Tränen ausgebrochen bin.
Nun, jetzt ist es fertig, und ich hoffe sie wird es sehen und... 
naja, merken wie viel sie mir bedeutet.
Ich hoffe es gefällt euch, Kritik nehme ich immer danken an.

xoxo, Lisa. 

Montag, 9. Juli 2012

#49

Ich liege in meinem Feldbett. Mein Wecker klingelt, doch ich bin schon wach. Schnell mache ich ihn aus, wenn E jetzt aufwacht bin ich geliefert. Ich schäle mich aus meinem Bett und klettere so leise wie möglich über meinen Koffer. ich schnappe mir meine grüne Hose und ein Top und verschwinde im Bad. Ich lasse mich auf den Klodeckel sinken und atme tief durch. Ich schlüpfe leise in meine Hose und mein Top. Leise gehe ich aus dem Bad, lösche das Licht und schließe die Tür. Zurück in unserem Zimmer lasse ich mich auf den Boden vor dem bett sinken und ziehe meine Schuhe an. Plötzlich öffnet E die Augen. Ich starre sie an. Scheiße,verdammte Scheiße! "Hast du dir schon mal den Mond angeguckt? Sieht voll geil aus!" sagt sie und schläft weiter. Ich atme auf, ziehe mich am Bettgestell hoch, werfe meine Jacke über und schnappe mir meine Tasche. Bevor ich raus gehe, nehme ich noch meine Zigaretten von der Fensterbank und stecke sie in meine Jackentasche. Mit meinem Teddy und Herzkissen im Arm und meiner Tasche über der Schulter schleiche ich langsam und leise die Treppe her runter. Ich öffne langsam die Tür zur Diele. Oh hoffentlich geht der Bewegungsmelder nicht an!  Ich setze einen Fuß hinein und schon geht das Licht an. Scheiß Bewegungsmelder! Ich gehe so leise und schnell wie möglich ins Wohnzimmer. Ich warte bis das Licht wieder aus ist, dann sehe ich mich nach der Tasche meiner Tante um. Ich brauche Geld! Ich finde die Tasche nicht. Scheiß drauf, ich muss hier weg! Ich schlüpfe durch die Terrassentür raus, und renne leise um die Ecke, so dass ich vom Haus nicht mehr gesehen werden kann. Ich sehe auf meine Handy Uhr. Viertel nach 4. Verdammt, ich habe noch eine halbe Stunde Zeit! Ich gehe den Weg zur Einfahrt her runter, und gehe meinen Plan noch einmal durch. 
Ich nehme den Bus um 4:45 zur S-Bahn. Dann auf dem schnellsten Weg zum Hauptbahnhof, von dort aus um 5:38 in den ICE nach Frankfurt. Sobald ich drin bin, direkt aufs Klo, und dort bleibe ich eine halbe Stunde. Bis wir aus der Stadt raus sind und die Kontrolleure durch sind. Dann irgendwo unauffällig hinsetzen als wäre nichts. Und dass dann bis Frankfurt an jeder Haltestelle durchziehen. In Frankfurt raus aus dem ICE, rein in den RE, nach DA . In DA A eine SMS schreiben wenn ich im RE zu K bin. Am Bahnhof bei K raus aus dem Zug, mit A treffen und dann mit dem Roller hoch zu K. Von dort aus meinen Eltern bescheid sagen wo ich bin und sagen dass sie mich erst einmal nicht abholen sollen.
Wenn das so klappt wie ich mir das vorstelle, wird alles perfekt. 
Ich schmeiße meine Sachen über das Tor und klettere vom Tor aus auf die mauer und springe von dort aus runter zu meinen Sachen. Ich sammle meine Sachen zusammen und laufe die Straße entlang zur Bushaltestelle. Mir laufen schon wieder die Tränen die Wangen runter. Ich habe Angst, doch will es mir nicht eingestehen. An der Bushaltestelle lasse ich mich auf die Bank fallen und schicke eine SMS an K: "Ich bin an der Bushaltestelle" Ein paar Minuten später bekomme ich eine Nachricht von Da auf Facebook. "Hey, biste jetzt schon hier?" "Nein, an ner Bushaltestelle in Berlin." "Aso." "Hab ich K geweckt?" "Nein, ich hab ihn geweckt. " "Achso... sorry. Ich hab Angst." "Ok... pass auf dich auf. ._:" "Mach ich" 
Während ich Eisblume höre und weine stecke ich mir eine Zigarette an. Es ist halb. Ich zittere am ganzen Körper und habe eine tierische Angst. Ich kann das nicht! 
Schließlich rufe ich meine Tante an. Ich will sie nur wecken. Nicht mit ihr reden, deswegen sage ich nichts als sie ans Handy geht. Kurz nachdem ich aufgelegt habe kommt eine SMS: "Wo bist du?" "An der Bushaltestelle." Einen Moment später kommt sie im Schlafanzug um die Ecke gerannt. Als sie mich sieht wird sie langsamer. "Was machst du hier?" fragt sie und setzt sch neben mich. 







Freitag, 6. Juli 2012

#48

Ich sitze im Zug nach Berlin und lese in meinem Buch, Jana wurde nur Sechzehn. 
Neben mir sitzt E und liest Der Kuss meiner Schwester. 
Es ist das erste Mal dass ich nicht nach Berlin will. Ich weiß nicht was im Moment mit mir los ist, aber ich will jetzt schon wieder nach Hause. Und wir sind gerade mal eine Stunde unterwegs. Ich denke an K und seufze. 
Ich stehe auf, E sieht mich fragend an. "Ich gehe aufs Klo." murmele ich und gehe den Gang entlang zum Klo.   Es ist besetzt, weshalb ich mich vor die Tür stelle und nach draußen sehe. Ich lasse die grüne Landschaft an mir vorbei ziehen und bete, dass das verdammt Klo endlich frei wird. Ich brauche eine Zigarette. Endlich geht die Tür auf, ein dicker Mann kommt raus. Ich versuche ihn nicht an zu sehen, doch kann meine Augen nicht von ihm abwenden. Er ist so eklig. Sobald er im Abteil verschwunden ist, betrete ich die kleine Zug Toilette und schließe die Tür hinter mir ab. Ich blicke kurz in dem kleinen Raum umher. Mein Blick fällt auf das Rauchen verboten Schild. Ich lache. Ist mir egal. Ich ziehe meine Zigaretten aus meiner Hosentasche, nehme eine her raus und zünde sie mir an. Zufrieden ziehe ich an der Zigarette, und rede mir in Gedanken gut zu. "Es sind nur 9 Tage du wirst es überleben, das geht schnell rum." Obwohl ich selbst weiß, dass das nicht stimmt. Es sind 9 verdammte Tage, ich habe nur noch eine halbe Schachtel Zigaretten und darf in Es Gegenwart nicht rauchen. Ich will nach Hause. 





Donnerstag, 28. Juni 2012

#45

Ja. ist ja nicht so dass ich auch Gefühle hätte oder so.
Lasst mich doch alle verrecken hier. 
Danke An, meine Laune war auch so schon beschissen genug. Hättest nicht noch eine halbe Stunde vorher absagen müssen. Hätte auch so gereicht. Danke. 
Und D. Du hättest mir nicht so in die Fresse schlagen müssen. Ich bin kindisch ja? Ich denke wohl eher jemanden zu ignorieren ist kindisch. Aber wenn du nicht fähig bist, es wie ein normaler erwachsener Mensch, der du ja immer behauptest zu sein, klären kannst, bitte. Schönes Leben noch. Nicht. 



P.s. Hab mal die Seite Personen aktualisiert. :)

Sonntag, 24. Juni 2012

#42

und BÄÄÄM. Voll ins Herz.
K liebt eine Andere. 



#41

Ich sitze neben mit meinen Eltern, meiner Tante, meinem Onkel und meinem Cousin an einem runden Tisch in einem Nobelrestaurant in Lugano. Es ist das Abendessen nach der taufe meines Cousins.
Wenn ich aus dem Fenster blicke sehe ich direkt auf den schönen Bergsee und die ganzen Lichter drum her rum. Es ist wunderschön. Ich muss an K denken, und sofort sinkt meine Laune. Ich vermisse ihn. Während ich immer weiter in meinem Gedanken versinke, wie es gewesen wäre, wenn k jetzt hier wäre, versuche ich immer mehr nicht zu heulen. Als ich es schließlich nicht mehr kann, stehe ich apprupt auf und greife nach meiner Tasche. Meine Mama sieht mich fragend an. "Ich gehe raus." "Aber der Hauptgang kommt gleich noch!" sagt sie. Ich seufze. "Ich hab keinen Hunger mehr." "Wirklich nicht?" Ich schüttele den Kopf, drehe mich um und verlasse den Raum. Draußen hole ich tief Luft, stelle mich ans Geländer und sehe auf's Wasser. Es ist so wunderschön hier. Ich ziehe meine Kamera aus meiner Tasche und mache ein paar Fotos, bis ich von Schluchzern geschüttelt werde. Ich stecke meine Kamera zurück in meine Tasche und zünde mir eine Zigarette an. Mama hatte zwar eigentlich gesagt ich soll hier nicht rauchen, aber das ist mir in diesem Moment scheiß egal. Ich gehe im Laufschritt um die Ecke und lasse mich auf eine kleine Mauer vor einem versifften Rolladen sinken. Ich höre beautifull world von Connie Talbot und sehe in den Himmel. Während sich mein blick wieder senkt, sehe ich dass im haus gegenüber ein Mädchen am Fenster steht und mich besorgt an sieht. Über ihr hängt ein Leuchtschild mit der Aufschrift Bar. Mit Gesten versucht sie mir zu sagen, dass ich hoch kommen soll. Ich schüttele den Kopf. Ersten weiß ich nicht wie ich dort hin komme. und zweitens kann ich kein italienisch. Nachdem sie wieder weg vom Fenster ist, ist auch meine Zigarette leer und ich stehe auf. Immer noch von Schluchzern geschüttelt gehe ich zurück zum Restaurant und lasse mich auf eine Treppenstufe sinken. Plötzlich kommt ein Kellner aus dem Restaurant und hockt sich vor mich. "Alles okay?" fragt er mit ausgeprägtem italienischen Akzent. Ich nicke. "Ja... ist schon okay, das... geht gleich wieder." Er nickt. "Wenn was ist, ich bin da drinnen." mit diesen Worten steht er auf und geht wieder rein. Ich bleibe noch kurz sitzen, dann stehe ich auf und gehe auf die Toilette um mich neu zu schminken. Wenn jetzt jemand sieht dass ich geweint habe, bin ich am Arsch...