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Montag, 28. April 2014

#87

Ich sitze auf meinem bett und zittere am ganzen Körper. Gleich kommt Kalle, und ich werde ihm sagen müssen, dass ich ihm Fremd gegangen bin. Ich werde ihm sagen müssen, dass ich mit Carsten rumgemacht habe und dass ich nicht weiß, was ich fühle. Plötzlich höre ich eine Auto Tür. Er ist da. Mein Herz schlägt mir bis zum Hals und ich fühle mich, als müsste ich mich jeden Moment übergeben. Es klopft. "Ja." krächze ich. Kalle betritt den Raum, und grinst von Ohr zu Ohr. "Hey Kleine." sagt er und gibt mir einen Kuss. Wie ekelhaft ich mich fühle. Wie kann ich zulassen dass er mich küsst bevor ich ihm das alles gebeichtet habe!? 
"Schatz ich..." beginne ich. "Ich muss dir was sagen." Er nickt, und lächelt. "Du hast Carsten geküsst?" Ich nicke. "Nicht nur... also.. wir haben nicht gevögelt aber... du weißt..." Er lacht. "Okay." "Okay?" "Okay." "Okay... mehr nicht?" ich sehe ihn mit Tränen in den Augen an. "Nö, mehr nicht. Ich verzeihe dir. Du weißt dass ich Liebe und Sex trennen kann." Ich schlucke. Ich aber nicht... "Schatz ich... du weißt dass ich das eben nicht kann..." Er nickt. "Und was willst du jetzt machen?" Ich schlucke, doch da kommt mir plötzlich eine Idee... "Ich weiß nicht... Ich weiß nicht was ich genau fühle... verstehst du? Ich liebe dich! Und das weißt du! Aber ich... ich habe eben auch irgendwie Gefühle für ihn... und deshalb dachte ich... vielleicht... für eine gewisse Zeit also... eine offene Beziehung?" Er guckt mich verwundert an, mein Herz schlägt mir bis zum Hals. "Willst du das wirklich?" Ich nicke. "wenn du wirklich damit klar kommst, dass ich theoretisch mit anderen Mädchen schlafen werde, gern." Ich sehe ihn entgeistert an. War das sein Ernst? Er umarmt mich. "Ich liebe dich." 
ich schlucke. "Ich dich auch..." 



Samstag, 5. April 2014

#86

Ich sitze neben Carsten im Auto und habe Herzklopfen ohne Ende. Er hat mich nach dem Allergietest aus GU abgeholt und jetzt fahren wir durch den Odenwald. Wir haben viel geredet, weil ich ziemlich am verzweifeln war, wegen Kalle. Wir sind nur noch am Streiten und ich weiß einfach nicht mehr was ich noch machen soll, außer mich einfach nicht mehr bei ihm zu melden und ihn in ruhe zu lassen und ihm so zu zeigen dass er so nicht mit mir umgehen kann... andererseits macht mich das auch nicht glücklich.
Ich seufze und zünde mir eine Zigarette an. In diesem Moment greift Carsten nach meiner Hand und drückt sie: "Alles klar Kleine?" Ich schlucke und nicke. "Hey..." flüstert er und dreht meinen Kopf zu sich. "Alles wird gut, ok? Du musst dich entscheiden, aber ich weiß dass du die richtige Entscheidung treffen wirst. Aber eine Frage habe ich doch noch... also... liebst du ihn noch? Oder trennst du dich nur nicht, weil du Angst vor der Veränderung hast?" Ich schlucke. So habe ich das noch nie betrachtet... Aber wenn ich so näher darüber nachdenke... Ich habe weder Herzklopfen noch Kribbeln im Bauch wenn ich an Kalle denke oder bei ihm bin... Ich bin auch nicht mehr so glücklich wenn ich in seiner Nähe bin, eigentlich fühle ich mich sogar recht unwohl... ich schlucke und eine Träne läuft mir die Wange her runter. "Hey... " sagt Carsten leise und drückt meine Hand. "Ich würde dich ja jetzt umarmen, das geht aber schlecht wenn ich fahre." Ich lache leise auf. Und auch nach so langer Zeit verdreht dieser Kerl mir noch den Kopf, ich glaube es nicht. "Carsten?" frage ich leise. "Ja?" "Was glaubst... " ich schlucke "Was glaubst du, würde passieren wenn wir jetzt etwas miteinander hätten?" Er lächelt "Definiere "Miteinander haben"." "Naja... von Küssen bis Sex, eigentlich völlig egal." Er lacht kurz auf "naja, also zu allererst hätten wir was miteinander. Aber dann, wenn du es Kalle sagen würdest, gäbe es zwei Möglichkeiten. Entweder er macht Schluss, oder er verzeiht dir." Ich sehe niedergeschlagen aus dem Fenster und seufze. "Er würde Schluss machen..." Carsten lässt meine Hand los und zündet sich eine Zigarette an. "Wäre das denn so schlimm?" Ich beginne zu zittern, und in meinem Kopf beginnt sich alles zu drehen. Ja, Verdammt, das wäre schlimm! Alles würde sich verändern, mein einziger Halt im Leben wäre weg. Der Ast an den ich mich klammere wenn alles aus dem Ruder läuft... mein Grund mich nicht zu verletzen. Ich schweige, doch Carsten deutet dieses Schweigen genau richtig. "Natürlich, alles würde sich verändern aber... wer sagt dass Veränderung immer etwas schlechtes ist?" Ich schlucke. Eigentlich hat er ja recht aber irgendwas in mir sträubt sich gegen diesen Gedanken... Wir halten vor einem DPD Paket Shop am Arsch der Welt. Carsten sieht mich noch kurz an bevor er aussteigt. "Sagen wir es so, es kann gut sein, dass etwas passiert, denn süß finde ich dich immer noch." dann steigt er aus. Mein Herz klopft so stark, dass ich denke, ich kippe jeden Moment um. Er findet mich süß. Ich habe ein Kribbeln im Bauch das ich schon so lange nicht mehr gefühlt habe, und ich bin verdammt glücklich. In meinem Kopf kreisen die Gedanken, und mein Herz schlägt mir bis in den Hals. Ich sehe aus dem Fenster, als ich sehe, wie Carsten das Haus verlässt und auf mich zu kommt. Ich muss unweigerlich lächeln als ich ihn sehe. Er steigt ein und sieht mich grinsend an. "Wenn du lächelst sieht du gleich viel hübscher aus..." sagt er leise und sieht mir in die Augen, und ich sehe zurück. Das erste mal in den 6 Jahren die wir uns nun kennen, fällt mir auf wie schön seine Augen sind... Wir sagen kein Wort in diesem Moment, sehen uns nur an. Denn es sind keine Worte nötig für das was in diesem Moment zwischen uns geschieht. Es gibt auch keine Worte die das beschreiben könnten... Es war einfach... Magie? Ich weiß es nicht. Er streichelt mir vorsichtig über die Wange, ich merke wie ich etwas rot werde, da nimmt er auch schon sanft meinen Kopf in seine Hände und... küsst mich. Dieser Kuss ist... so unglaublich dass er mir den Atem raubt. Es liegen so viele Gefühle darin, Bereuen, Verlangen, Erregung, Sanftheit, und auch ein klein wenig Unsicherheit. Und diese Mischung bringt mich einfach um den Verstand. Ich weiß nicht wieso, aber in diesem Moment weiß ich, dass ich das Richtige tue. Dass ich Kalle damit verletze und alles ist plötzlich völlig aus meinem Kopf verschwunden, 
denn ich bin wunschlos glücklich
und genieße diesen Moment in vollen Zügen...



Sonntag, 3. November 2013

#85

Hallo ihr Lieben.
Ich lebe noch.
Gut? Wie man's nimmt.
Bin hocken geblieben, klasse hasst mich.
Depression ist zurück, Eßstörung auch.
Vom Selbstmordgedanken und co.
brauch ich gar nicht anfangen.
Ich hasse mich. :)

Und wie gehts euch so ? :)






Samstag, 11. Mai 2013

#84

Und irgendwann ist nichts mehr wichtig. Nichts. Außer die Tatsache, dass wir uns lieben.
Dass wir -mehr oder weniger- glücklich sind. 
Nur das zählt. Nichts sonst.
Nicht, dass ich mich von meinen freunden benutzt fühle.
Nicht, dass ich glaube S lügt mich an.
Nciht, dass ich As vermisse und immernoch nicht weiß was ich fühlen soll.
Nicht, dass ich vermutllich sitzen bleibe.
Nichts zählt mehr. Nichts. Außer wir. K und ich. Nur das zählt. Dass wir uns lieben. Und dass wir nie aufhören werden das zu tun. Dass wir glücklich sind wie nie zuvor, obwohl wir uns so viel streiten wie noch nie. Aber gerade diese Streits, geben uns zu verstehen, wie wertvoll unsere Gefühle füreinander sind. 
Dass das nie aufhören darf. 
Dass es das ist, was mich vom durchdrehen abhält. 
Dass es das ist, das mich jeden Tag dazu bewegt auf zu stehen und in meine verfickte Schule zu gehen, in eine Klasse in der mich vermutlich keiner leiden kann. 
Aber das zählt nicht. Nichts zählt. 
Nur unsere Liebe. Sonst nichts. 



Freitag, 22. März 2013

#79

Und plötzlich... plötzlich merke ich wieder, was eigentlich mit mir los ist.
Plötzlich merke ich, dass nichts gut ist, wie ich mir immer einrede. 
Dass ich nicht glücklich bin.
Plötzlich merke ich was ich für eine scheiße baue...
Dass ich A für immer verloren habe. mal wieder und J wahrscheinlich auch...
Und wie weh das tut... 
Ich will mich schneiden aber...  K liegt neben mir und schläft und wenn ich mich jetzt schneide dann... ist alles vorbei, da kann ich mich auch glich umbringen. Dann macht er nämlich Schluss. Das weiß ich. Weil er es gesagt hat. 
Ich will dass alles wieder so wird wie vor einem Jahr... 
Da war ich zwar noch in der Klinik aber... es ging mir irgendwie... besser. 
A und J waren immer für mich da, ich hatte noch nicht so eine große Angst K zu verlieren, ich war geschützt, geschützt vor mir selbst... 



Sonntag, 17. März 2013

Mittwoch, 27. Februar 2013

#76

Wenn ich den folgenden Post noch ausfürlicher gestalten würde, wäre ich morgen noch nicht fertig, also fass ich mich so kurz wie möglich :) 

Es ist Freitag Abend, und plötzlich steht An mit ihren Party people vor der Tür. "Können wir rein kommen? Uns ist kalt." Ich lache und loze sie in mein Zimmer. Dort lassen sie sich sofort auf Sofa Bett und Boden fallen. Cn, Jn, An, Ka und Ay spielen ein Trinkspiel, wir anderen sitzen um sie her rum, gucken ihnen zu, lachen sie aus wenn sie trinken müssen und plötzlich holt C ein Tütchen mit Gras raus und hält es Jn hin. "Machste mal?" Der fängt an das Gras mit Tabak zu mischen und dann zu einem Joint zu rollen. Als er fertig ist hält er ihn C hin. "Ich passe." sagt er. C sieht uns fragend an: "Wer kommt mit?" Ich sehe K bittend an, der grinst mich an, steht auf und zieht mich mit raus auf den Balkon. Mit An, K, C, Cn und Al stehen wir in einem Kreis und geben den Joint her rum. Nach 3 Runden wird es mir zu kalt, und ich verziehe mich wieder nach drinnen. Wir sitzen in meinem Zimmer, trinken ein bisschen was, hören Musik und Ay miemt den Alleinunterhalter, singt Buffalo Soldier und andere alte bekannte Lieder. Irgendwann ist er so betrunken dass er anfängt zu weinen, und sagt er habe uns nicht verdient und er wäre viel zu schlecht für uns. Das kennt man schon von ihm, so ist er immer wenn er betrunken ist. 
Ich sitze auf Ks Schoß und genieße die Zeit, Als An und Ju ins Zimmer kommen. "Lisa, komm mit!" "Warum?" frage ich verwundert. "Machs einfach, komm mit!" genervt stehe ich auf und folge ihnen ins Bad. Sofort kapiere ich. Ay hat die komplette Fensterbank abgeräumt. Alles liegt verstreut auf dem Boden, samt Glasschalen und Pflanze. Genervt räume ich mit An und Ju die Scherben und die Erde weg. Als wir wieder in mein Zimmer kommen, schläft Ay auf dem Boden. Ich atme auf. Endlich nervt er nicht mehr, er ist echt anstrengend wenn er betrunken ist. 
Nachdem wir eine kurze Runde Poker gespielt haben, rauchen wir den zweiten Joint, und bald darauf verschwinden die Anderen langsam. Als endlich alle weg sind, ziehen K und ich die Couch aus und legen uns schlafen. 
Ich denke über den Abend nach und lächle. Auch wenn es ziemlich anstrengend war, ich bin glücklich. Es war echt ein toller Abend. 
Ich hab schon ein paar verrückte Freunde, aber ich liebe sie. 










Mittwoch, 20. Februar 2013

#75




Und jetzt sitze ich hier, es ist 00 Uhr, am 20.02.2013, und habe Tränen in den Augen. 
Wisst ihr was am 20.02 ist? Unser Jahrestag. Heute bin ich ein jahr mit K zusammen und muss daran denken, wie alles angefangen hat. Es war anfangs "nur" eine Raucherfreundschaft in der Klinik, doch dann habe ich mich in ihn verliebt, habe mit ihm gelacht, wegen ihm geweint, hätte ihm um den Hals fallen und ihn von mir wegstoßen können zugleich. Ich habe ihn geliebt und gehasst für das was er mit mir gemacht hat. Er hat mich so glücklich gemacht wie keiner zuvor, er war charmant, wie ich vor ihm noch keinen kannte. Er ärgerte und beschützte mich, als wäre ich seine kleine Schwester. Er verehrte mich wie seine Frau. Und doch  sagte er mir oft, dass er nichts von mir wollte. Er hat mir mindestens vier mal wenn nicht öfter, das Herz gebrochen, und es wieder geflickt, innerhalb von ein ein halb Monaten. Er wurde am 12.01. entlassen, das war am Geburtstag meiner Mama. Ich hätte zur Zeit als er gegangen ist, eigentlich einen Termin gehabt, doch ich habe darum gekämpft ihm noch tschüss sagen zu können. Er war mein beste Freund und schlimmster Feind, Ich habe ihn geliebt und gehasst wie niemanden zuvor. Und dann war er weg. Ich saß Mittags in meinem Zimmer, und mir wurde erst dann richtig bewusst was das für mich bedeutete. Niemand mehr, der mir die Türen aufhielt, niemand mehr, der seinen Arm um mich legte, und mich tröstete wenn ich traurig war. Niemand mehr dessen Lächeln mich zum schmelzen brachte, niemand mehr der mir regelmäßig das Herz brach. Tränen stiegen mir in die Augen und ich drückte den Teddy den er mir zum Geburtstag geschenkt hatte gegen meine Brust. Ich wollte dass er wieder kam. Und das tat er auch. Am folgenden Montag. dem 20.02.2012. Er hatte mir schon am Wochenende geschrieben, dass er sich in mich verliebt hatte. Und ich wusste, dass er gekommen war, um mich etwas zu fragen, das hatte er gesagt. Um Halb 4 saß ich so aufgeregt wie noch nie zuvor am Tisch im Gang und knetete meine Finger. Schließlich ging die Tür zum Treppenhaus auf, und K stand dort. Unsere Blicke trafen sich, ich sprang auf, wir rannten aufeinander zu, wie in einem Film, und fielen uns in die Arme. Wäre nicht eine Freundin von uns gekommen, hätten wir stundenlang so da gestanden. Dann gingen wir raus, holten Zigaretten und stellten uns zusammen an unseren gemeinsamen Raucherplatz vor der Klinik. 
"Du weißt sicher, was ich dich fragen will, oder?" fragte K vorsichtig.
Ich nickte. 
"Und was sagst du?"
Ich lächelte und hauchte ein leises Ja. 
K sah betreten zu Boden, denn er dachte ich hätte Nein gesagt, doch als das geklärt war, legte er seine Hand um meine Hüfte, zog mich zu sich herran, und küsste mich. 
Ich hatte tausend Schmetterlinge im Bauch und hatte das Gefühl nichts und niemand könnte mir je wieder etwas anhaben. Das war der schönste Moment meines Lebens. 


Dienstag, 5. Februar 2013

#75

Es ist ca 23 Uhr, am 02. Februar 2013. Noch eine Stunde, dann bin ich 15. 
Ich habe gekifft, sitze mit ein paar Freunden am Tisch und kann nicht mehr aufhören zu lachen. Ich werfe einen Blick neben mich, und sehe dass K mit J, Ax, O und T Fotos macht. Er sieht so glücklich aus. Moment. Sollte nicht ich an Ks Stelle sein? Sollte nicht ich der Mittelpunkt dieser Party sein? Ich spüre wie mir Tränen in die Augen steigen, und lege schnell meinen Kopf auf den Tisch. Tränen quillen aus meinen Augen, ich zittere am ganzen Körper. Plötzlich steht K neben mir, legt seine Hand auf meine Schulter, und fragt was los sei. Ich kann nichts sagen, sondern falle ihm nur weinend in die Arme. 
Er zieht mich vorsichtig vom Stuhl hoch, nimmt mich auf den Arm, trägt mich nach draußen und setzt mich auf den Billardtisch. "So meine Süße, was ist los?" Ich schlucke, dann erzähle ich... 


Montag, 28. Januar 2013

#74


'Ich will den alten Dv wieder haben! Den, den ich letztes Jahr so lieb hatte, Der der mir Tage lang meine Wasserflasche nicht wiedergeben wollte! Der, hinter dem ich einen ganzen Abend auf dem Tisch saß und mich an ihn gelehnt habe! Der, der mein Teddy war! Der, in den ich mich verliebt hatte...
...
Als ich das gelesen hatte als du es Geschrieben hast, dachte ich mir nur, ja schön wärs gewesen, und danach hab ich mindestens nen monat nur an dich gedacht, also im ersten ja nach lünen, tja schon witzig, da liebt man sich erst gegenseitig, dann nur noch einseitig , und dann wird es einem bei einer neuen liebe einfach weggenommen, naya ich wollts dir nurnoch mitteilen, das ich mich nach bzw wärend lünen in dich verliebt hatte, was meinst du warum ich es so ernst genommen habe als du jacky lügen erzählt hattest, aber naya der zu ist abgefahren, ich konnte es ja nicht wieder grade biegen was mir versaut wurde
Ich hoffe du nimmst das nun nicht all zu ernst , ich will dich ja nicht jetzt noch kränken ... denk bitte nur daran das du es dir bei ihm nicht genauso verspielt, viel glück'

Danke Dv, ich hasse dich zwar so schon, aber mein Herz musst du mir echt nicht nochmal rausreißen :* ;D






Donnerstag, 17. Januar 2013

#72

Schweigend trete ich aus dem Zimmer des Therapeuten. 
Er bittet meine Eltern jetzt zu ihm zu kommen, um ihnen zu sagen worauf wir uns geeinigt haben. Wir erhöhen meine Medikamente und ich werde im April aufgenommen, wenn es bis dahin ganz schlimm wird, muss ich in die Psychiatrie, bis sie mich aufnehmen können. 
Als sich die Tür hinter meinem Vater schließt, falle ich K in die Arme und beginne zu weinen...

Freitag, 11. Januar 2013

#71

Ich habe gekämpft. Und ich habe es geschafft.
Ich habe darum gekämpft, einen Klinikplatz zu bekommen, wirklich.
Ich rief in der Klinik an, doch niemand ging ans telefon.
Ich war dort, mit S, sie überwiesen mich an frau M.
Sie rief mich einen Tag darauf an, und fragte warum ich wiede rin die Klinik will. "Mir geht's einfach total scheiße, ich kann überhaupt nicht mehr schlafen, meine Gedanken sind wieder total schlimm und ich kratze mir regelmäßig meine Arme auf." "Okay, ich werde versuchen so bald wie möglich einen Einweisungstermin für dich zu finden, ich bin jetzt aber für längere Zet im Urlaub, deswegen solltest du vorher Dr. K nochmal sehen." 
Ich rief einen tag darauf wieder in der Klinik an, sie gaben mir einen Termin mit Dr. K. 
Der Termin ist am Montag. Endlich habe ich es geschafft.

Alles wird gut, ja. Alles wird besser, wenn ich nur wieder in der Klinik bin... 


Montag, 7. Januar 2013

#70

Ich frage mich immer öfters wozu ich noch lebe...
Und je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr spiele ich mit dem Gedanken mir das Leben zu nehmen.
Wenn nicht mal mehr meine besten Freundinnen mich aufmuntern können...
Wenn ich selbst, wenn mein Freund neben mir sitzt, zweifel habe, ob ich weiter leben soll.
Meine Eltern wissen dass ich wieder in die Klinik will, doch sie sagen dass es mir nicht gut tun wird...
Was bleibt mir also anderes übrig?
Close to suicide...



Samstag, 5. Januar 2013

#69

Ich stehe auf Ds Balkon. In der Schweiz. Ich bin dort seit dem 2. mit K und hatte eigentlich richtig viel Spaß. Doch nun holen mich meine dunklen Gedanken ein. 
Ich stehe am Geländer, und blicke auf die umliegenden Berge. Was würde wohl passieren wenn ich mich von ihnen runter stürzen würde? Hätte ich dann einen Klinikplatz verdient? 
Ich ziehe an meiner Zigarette und wische mir über die Augen. 
Ich kann nicht mehr. Obwohl es mir besser geht als vor einem Jahr, ich kann einfach nicht mehr. Ich will in die Klinik, doch traue mich nicht, einen Termin zu machen. Was ist, wenn sie sagen, ich brauche keinen Platz?
Dass es unnötig ist, wenn ich in die Klinik gehe. Was ist dann? Fange ich dann wieder an mich zu ritzen? Würde ich mir das leben nehmen? Egal was ich tun würde, K würde Schluss machen. 
Tränen steigen mir in die Augen bei dem Gedanken.
Ich muss das verhindern! Und ich weiss auch genau, wie.
Ich muss noch weniger Essen, und schneller abnehmen. So schnell wie möglich zum Untergewicht kommen, damit ich einen Klinikplatz bekomme. 

Warum kann ich nicht einfach glücklich sein, so wie Andere? 




Dienstag, 11. Dezember 2012

#68

Ich sitze in der Kapelle des Waldfriehofes Berlin Charlottenburg. 
Der Redner erzählt irgendwas darüber, was für ein toller Mensch mein Onkel war, doch ich höre nicht zu.
Die Rede zieht an mir vorbei, bis plötzlich mein Name fällt. 
Lisa, mein kleiner Kampfdackel, du hast so viele Talente, nutze sie! Und quäl deine Eltern nicht immer so... 
Meine Augen füllen sich mit Tränen. Das wären seine letzten Worte an mich gewesen. 
Als Seasons in the sun von Nirvana gespielt wird, kommen die Sargträger hinein, nehmen den Sarg und beginen aus der Kirche zu laufen. Ich stehe auf und laufe hinter Oma, F, und meiner Tante aus der Kapelle. Draußen schlägt mir kalte Luft entgegen, es schneit. Undpassend für eine Beerdigung, finde ich. 
Ich beginne zittern. Ich stelle mir vor, wie mein Onkel in diesem engen Sarg lieft. Tot. Leblos. Und nicht mehr er selbst. Ich zwinge mich nicht zu weinen, denn mein Vater sieht mich die ganze Zeit von der Seite an. 
Ich kann nicht mehr. 







Dienstag, 27. November 2012

#66

Leute, es tut mir leid. ich weiß einfach nicht was ich schreiben soll, wollte euch nur einen kleinen Überblick geben was in der letzten Zeit so passiert ist.
Mein Onkel ist gestorben.
Mein Selbsthass wird immer größer.
S zieht nach Berlin.
Und ich habe tierische Angst K kaputt zu machen, wie das letzte mal.

Von Samstag bis Dienstag bin ich in Berlin auf Beerdigung....
Ich kann nicht mehr...

Dienstag, 13. November 2012

#65


Ich würde mich freuen wenn ihr mal vorbei schaut :) 
Ich berichte von meinem Kampf mit/gegen meine Eßstörung... 
Hier habe ich mich damit bisher eher zurück gehalten, da ich nicht will, dass dieser Blog zu einem Abnehm oder Ana Blog wird. Kann ich bei dem Anderen jetzt nicht garantieren dass es nicht so wird, aber der hier ist mir zu wichtig dafür. 

Sonntag, 4. November 2012

#64

Mein Onkel liegt wieder im Krankenhaus und seine Überlebenschancen gehen gegen Null. 
Ich kann einfach nicht mehr.
Mein Leben zieht an mir vorbei, doch ich bewege mich keinen Zentimeter.

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Ich sitze vor meinem PC. Immer wieder hallt der Satz seine Überlebenschancen gehen gegen null in meinem Kopf wieder. Ich kann nicht mehr. Ich mache mir solche Vorwürfe. Warum war ich im Sommer so egoistisch und bin nach Hause statt in Berlin zu bleiben und meinem Onkel eine schöne zeit zu verschaffen? Ich hasse mich so sehr... 
Und plötzlich habe ich die Klinge in der Hand und setze sie an. Während ich das kalte Metall durch meine Haut ziehe, fangen an mir Tränen über die Wangen zu laufen. Und Tränen aus Blut laufen meinen Arm hinunter. Ich frage mich, was ich da tue, doch finde keine Antwort. Mache ich mir nicht schon wieder mein Leben kaputt? Nein. Mein Leben ist kaputt. 


Dienstag, 23. Oktober 2012

#63

Jetzt sitze ich hier, schreibe mit S und weine.
Ich weiß nicht mehr woran ich bin und meine ganze Welt steht Kopf.
Ich kann nicht mehr.
Wie konnte ich das alles nur zulassen, ich habe meinen besten Freund verloren! 
Eine der wichtigsten Personen in meinem Leben...
Hasi, ich weiß ganz genau dass du das lesen wirst.
Ich hab dich so lieb und ich wünschte ich könnte das alles irgendwie wieder gut machen, aber ich weiß genau das kann ich nicht. Ich hoffe, das Treffen morgen führt zu irgendetwas positivem, selbst wenn wir uns nur heulend in den Armen liegen. Ich vermisse dich.