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Samstag, 5. April 2014

#86

Ich sitze neben Carsten im Auto und habe Herzklopfen ohne Ende. Er hat mich nach dem Allergietest aus GU abgeholt und jetzt fahren wir durch den Odenwald. Wir haben viel geredet, weil ich ziemlich am verzweifeln war, wegen Kalle. Wir sind nur noch am Streiten und ich weiß einfach nicht mehr was ich noch machen soll, außer mich einfach nicht mehr bei ihm zu melden und ihn in ruhe zu lassen und ihm so zu zeigen dass er so nicht mit mir umgehen kann... andererseits macht mich das auch nicht glücklich.
Ich seufze und zünde mir eine Zigarette an. In diesem Moment greift Carsten nach meiner Hand und drückt sie: "Alles klar Kleine?" Ich schlucke und nicke. "Hey..." flüstert er und dreht meinen Kopf zu sich. "Alles wird gut, ok? Du musst dich entscheiden, aber ich weiß dass du die richtige Entscheidung treffen wirst. Aber eine Frage habe ich doch noch... also... liebst du ihn noch? Oder trennst du dich nur nicht, weil du Angst vor der Veränderung hast?" Ich schlucke. So habe ich das noch nie betrachtet... Aber wenn ich so näher darüber nachdenke... Ich habe weder Herzklopfen noch Kribbeln im Bauch wenn ich an Kalle denke oder bei ihm bin... Ich bin auch nicht mehr so glücklich wenn ich in seiner Nähe bin, eigentlich fühle ich mich sogar recht unwohl... ich schlucke und eine Träne läuft mir die Wange her runter. "Hey... " sagt Carsten leise und drückt meine Hand. "Ich würde dich ja jetzt umarmen, das geht aber schlecht wenn ich fahre." Ich lache leise auf. Und auch nach so langer Zeit verdreht dieser Kerl mir noch den Kopf, ich glaube es nicht. "Carsten?" frage ich leise. "Ja?" "Was glaubst... " ich schlucke "Was glaubst du, würde passieren wenn wir jetzt etwas miteinander hätten?" Er lächelt "Definiere "Miteinander haben"." "Naja... von Küssen bis Sex, eigentlich völlig egal." Er lacht kurz auf "naja, also zu allererst hätten wir was miteinander. Aber dann, wenn du es Kalle sagen würdest, gäbe es zwei Möglichkeiten. Entweder er macht Schluss, oder er verzeiht dir." Ich sehe niedergeschlagen aus dem Fenster und seufze. "Er würde Schluss machen..." Carsten lässt meine Hand los und zündet sich eine Zigarette an. "Wäre das denn so schlimm?" Ich beginne zu zittern, und in meinem Kopf beginnt sich alles zu drehen. Ja, Verdammt, das wäre schlimm! Alles würde sich verändern, mein einziger Halt im Leben wäre weg. Der Ast an den ich mich klammere wenn alles aus dem Ruder läuft... mein Grund mich nicht zu verletzen. Ich schweige, doch Carsten deutet dieses Schweigen genau richtig. "Natürlich, alles würde sich verändern aber... wer sagt dass Veränderung immer etwas schlechtes ist?" Ich schlucke. Eigentlich hat er ja recht aber irgendwas in mir sträubt sich gegen diesen Gedanken... Wir halten vor einem DPD Paket Shop am Arsch der Welt. Carsten sieht mich noch kurz an bevor er aussteigt. "Sagen wir es so, es kann gut sein, dass etwas passiert, denn süß finde ich dich immer noch." dann steigt er aus. Mein Herz klopft so stark, dass ich denke, ich kippe jeden Moment um. Er findet mich süß. Ich habe ein Kribbeln im Bauch das ich schon so lange nicht mehr gefühlt habe, und ich bin verdammt glücklich. In meinem Kopf kreisen die Gedanken, und mein Herz schlägt mir bis in den Hals. Ich sehe aus dem Fenster, als ich sehe, wie Carsten das Haus verlässt und auf mich zu kommt. Ich muss unweigerlich lächeln als ich ihn sehe. Er steigt ein und sieht mich grinsend an. "Wenn du lächelst sieht du gleich viel hübscher aus..." sagt er leise und sieht mir in die Augen, und ich sehe zurück. Das erste mal in den 6 Jahren die wir uns nun kennen, fällt mir auf wie schön seine Augen sind... Wir sagen kein Wort in diesem Moment, sehen uns nur an. Denn es sind keine Worte nötig für das was in diesem Moment zwischen uns geschieht. Es gibt auch keine Worte die das beschreiben könnten... Es war einfach... Magie? Ich weiß es nicht. Er streichelt mir vorsichtig über die Wange, ich merke wie ich etwas rot werde, da nimmt er auch schon sanft meinen Kopf in seine Hände und... küsst mich. Dieser Kuss ist... so unglaublich dass er mir den Atem raubt. Es liegen so viele Gefühle darin, Bereuen, Verlangen, Erregung, Sanftheit, und auch ein klein wenig Unsicherheit. Und diese Mischung bringt mich einfach um den Verstand. Ich weiß nicht wieso, aber in diesem Moment weiß ich, dass ich das Richtige tue. Dass ich Kalle damit verletze und alles ist plötzlich völlig aus meinem Kopf verschwunden, 
denn ich bin wunschlos glücklich
und genieße diesen Moment in vollen Zügen...



Samstag, 11. Mai 2013

#84

Und irgendwann ist nichts mehr wichtig. Nichts. Außer die Tatsache, dass wir uns lieben.
Dass wir -mehr oder weniger- glücklich sind. 
Nur das zählt. Nichts sonst.
Nicht, dass ich mich von meinen freunden benutzt fühle.
Nicht, dass ich glaube S lügt mich an.
Nciht, dass ich As vermisse und immernoch nicht weiß was ich fühlen soll.
Nicht, dass ich vermutllich sitzen bleibe.
Nichts zählt mehr. Nichts. Außer wir. K und ich. Nur das zählt. Dass wir uns lieben. Und dass wir nie aufhören werden das zu tun. Dass wir glücklich sind wie nie zuvor, obwohl wir uns so viel streiten wie noch nie. Aber gerade diese Streits, geben uns zu verstehen, wie wertvoll unsere Gefühle füreinander sind. 
Dass das nie aufhören darf. 
Dass es das ist, was mich vom durchdrehen abhält. 
Dass es das ist, das mich jeden Tag dazu bewegt auf zu stehen und in meine verfickte Schule zu gehen, in eine Klasse in der mich vermutlich keiner leiden kann. 
Aber das zählt nicht. Nichts zählt. 
Nur unsere Liebe. Sonst nichts. 



Mittwoch, 10. April 2013

#82

Ich sitze nach dem Tanzen mit einem Glas cool up auf der Treppe in der Kneipe und denke nach. Ich muss es K sagen, es frisst mich auf. Als er plötzlich vr mir steht nehme ich all meinen Mut zusammen, lass mich von ihm hochziehen und gehe mit ihm in eine ruhige Ecke. 
"Schatz, ich muss dir was sagen..." beginne ich vorsichig.
"Und was?" fragt er.
"Ich... oh Gott ich kann nicht."
"Doch! Was ist denn los?"
"Ich... ich weiß nicht ob es am Alkohol liegt oder.. keine Ahnung... ich habe irgendwie... Gefühle für As." 
Er beginnt zu lächeln. "Na und?"
Langsam beginnt eine Träne aus meinem Auge zu laufen. 
"Süße!" Sagt er und nimmt min Gesicht in seine Hände. "Das ist doch nicht schlimm! Hallo? Du würdest mir ohne weiteres erlauben mit ihr zu schlafen! DU sagst es doch immer: Es ist As! So lange du mich noch liebst, kannst du lieben wen du willst! Erst Recht As! Und das tust du doch, oder?"
Ich falle ihm um den Hals und küsse ihn leidenschaftlich. "Ja! Ja natürlich tue ich das!" 
Womit habe ich so tolle Menschen nur verdient? 



Dienstag, 9. April 2013

#81

Ich sitze in Js Kneipe in H am Tresen, trinke mein Bier und sehe As beim tanzen zu. Mich fesselt jede einzelne ihrer Bewegungen, ich könnte ihr ewig zu sehen. Ich nippe an meinem Bier, dann kommt K auf mich zu und hält mir seine Hand hin. Ich zögere kurz doch dann lasse ich mich schon von ihm auf die Tanzfläche ziehen. K, As und ich stehen in einem Kreis und tanzen ein wenig, bis K uns alleine lässt. As tanzt sich langsam an mich ran, dann legt sie ihre Hände um meine Hüften und küsst mich. Ich erwidere ihre Küsse und tanze dann weiter mit ihr. Ich habe Gänsehaut am ganzen Körper während wir tanzen, und alles kribbelt. 
Wie toll diese Frau doch ist... <3 


Sonntag, 7. April 2013

#80

Ich sitze mit K und As im Wintergarten, während ich versuche wieder normal zu werden, nachdem mir nach dem letzten Joint total schlecht geworden war. K setzt sich auf meinen Schoß und gibt mir einen leidenschaftlichen Kuss.
"War das schön?" ich nicke. "Geht's dir besser?" "Ein bisschen..."
Dann küsst er mich weiter. Als er sich von mir gelöst hat, stellt er sich neben As.
"Soll ich dich auch mal ausnüchtern?" fragt sie an mich gewand. 
"Klar." sage ich und grinse. Sie setzt sich auf meinen Schoß, legt ihre Hände um meinen Nacken und gibt mir einen vorsichtigen Kuss. Mein ganzer Körper beginnt zu Kribbeln, als ihre Lippen meine berühren.
In diesem Moment weiß ich, ich habe mich in sie verliebt. 




Sonntag, 17. März 2013

Samstag, 9. März 2013

#77

Es ist Samsag Abend, es ist eiskalt und ich stehe in H auf dem Sportplatz als mein handy klingelt.
S.
Was will der denn jetzt? Mein herz klopft mir bis zum Hals, und ich nehme ab.
"Hay?"
"Hey hasi, naa?" Was soll das denn jetzt bitte?
"Wat los?"
"Komm mal am Mittwoch vorbei, wir müssen reden!"
"Jaa.. ähhm... das wollte ich doch eh machen!"
"Ja gut."
"Alter, was solln das jetzt? Ich bin grad voll geflasht warum rust du mich an?"
"Einfach so."
"Okay, ich bin grade total breit, aber passiert das grade wirklich?"
"Du bist was !?"
"Breit!"
"Wie oft!? "
"Heute? 2 mal."
"gestern?"
"3 oder 4 mal."
"Na dann mach dich mal auf was gefasst am Mittwoch."
"Das mach ich eh."
Ich grinse, als K auf mich zukommt."wer?" fragt er leise. "S." flüstere ich und grinse. Er sieht mich fragend an. "Erklär ich dir später!" flüstere ich, dann geht er wieder zu den Anderen.
Ich quatsche noch eine Weile mit S, dann legen wir auf. Ich stehe lächelnd mit meinem Handy in der Hand da, und fange an zu weinen. Vor Glück versteht sich. :)


Mittwoch, 27. Februar 2013

#76

Wenn ich den folgenden Post noch ausfürlicher gestalten würde, wäre ich morgen noch nicht fertig, also fass ich mich so kurz wie möglich :) 

Es ist Freitag Abend, und plötzlich steht An mit ihren Party people vor der Tür. "Können wir rein kommen? Uns ist kalt." Ich lache und loze sie in mein Zimmer. Dort lassen sie sich sofort auf Sofa Bett und Boden fallen. Cn, Jn, An, Ka und Ay spielen ein Trinkspiel, wir anderen sitzen um sie her rum, gucken ihnen zu, lachen sie aus wenn sie trinken müssen und plötzlich holt C ein Tütchen mit Gras raus und hält es Jn hin. "Machste mal?" Der fängt an das Gras mit Tabak zu mischen und dann zu einem Joint zu rollen. Als er fertig ist hält er ihn C hin. "Ich passe." sagt er. C sieht uns fragend an: "Wer kommt mit?" Ich sehe K bittend an, der grinst mich an, steht auf und zieht mich mit raus auf den Balkon. Mit An, K, C, Cn und Al stehen wir in einem Kreis und geben den Joint her rum. Nach 3 Runden wird es mir zu kalt, und ich verziehe mich wieder nach drinnen. Wir sitzen in meinem Zimmer, trinken ein bisschen was, hören Musik und Ay miemt den Alleinunterhalter, singt Buffalo Soldier und andere alte bekannte Lieder. Irgendwann ist er so betrunken dass er anfängt zu weinen, und sagt er habe uns nicht verdient und er wäre viel zu schlecht für uns. Das kennt man schon von ihm, so ist er immer wenn er betrunken ist. 
Ich sitze auf Ks Schoß und genieße die Zeit, Als An und Ju ins Zimmer kommen. "Lisa, komm mit!" "Warum?" frage ich verwundert. "Machs einfach, komm mit!" genervt stehe ich auf und folge ihnen ins Bad. Sofort kapiere ich. Ay hat die komplette Fensterbank abgeräumt. Alles liegt verstreut auf dem Boden, samt Glasschalen und Pflanze. Genervt räume ich mit An und Ju die Scherben und die Erde weg. Als wir wieder in mein Zimmer kommen, schläft Ay auf dem Boden. Ich atme auf. Endlich nervt er nicht mehr, er ist echt anstrengend wenn er betrunken ist. 
Nachdem wir eine kurze Runde Poker gespielt haben, rauchen wir den zweiten Joint, und bald darauf verschwinden die Anderen langsam. Als endlich alle weg sind, ziehen K und ich die Couch aus und legen uns schlafen. 
Ich denke über den Abend nach und lächle. Auch wenn es ziemlich anstrengend war, ich bin glücklich. Es war echt ein toller Abend. 
Ich hab schon ein paar verrückte Freunde, aber ich liebe sie. 










Mittwoch, 20. Februar 2013

#75




Und jetzt sitze ich hier, es ist 00 Uhr, am 20.02.2013, und habe Tränen in den Augen. 
Wisst ihr was am 20.02 ist? Unser Jahrestag. Heute bin ich ein jahr mit K zusammen und muss daran denken, wie alles angefangen hat. Es war anfangs "nur" eine Raucherfreundschaft in der Klinik, doch dann habe ich mich in ihn verliebt, habe mit ihm gelacht, wegen ihm geweint, hätte ihm um den Hals fallen und ihn von mir wegstoßen können zugleich. Ich habe ihn geliebt und gehasst für das was er mit mir gemacht hat. Er hat mich so glücklich gemacht wie keiner zuvor, er war charmant, wie ich vor ihm noch keinen kannte. Er ärgerte und beschützte mich, als wäre ich seine kleine Schwester. Er verehrte mich wie seine Frau. Und doch  sagte er mir oft, dass er nichts von mir wollte. Er hat mir mindestens vier mal wenn nicht öfter, das Herz gebrochen, und es wieder geflickt, innerhalb von ein ein halb Monaten. Er wurde am 12.01. entlassen, das war am Geburtstag meiner Mama. Ich hätte zur Zeit als er gegangen ist, eigentlich einen Termin gehabt, doch ich habe darum gekämpft ihm noch tschüss sagen zu können. Er war mein beste Freund und schlimmster Feind, Ich habe ihn geliebt und gehasst wie niemanden zuvor. Und dann war er weg. Ich saß Mittags in meinem Zimmer, und mir wurde erst dann richtig bewusst was das für mich bedeutete. Niemand mehr, der mir die Türen aufhielt, niemand mehr, der seinen Arm um mich legte, und mich tröstete wenn ich traurig war. Niemand mehr dessen Lächeln mich zum schmelzen brachte, niemand mehr der mir regelmäßig das Herz brach. Tränen stiegen mir in die Augen und ich drückte den Teddy den er mir zum Geburtstag geschenkt hatte gegen meine Brust. Ich wollte dass er wieder kam. Und das tat er auch. Am folgenden Montag. dem 20.02.2012. Er hatte mir schon am Wochenende geschrieben, dass er sich in mich verliebt hatte. Und ich wusste, dass er gekommen war, um mich etwas zu fragen, das hatte er gesagt. Um Halb 4 saß ich so aufgeregt wie noch nie zuvor am Tisch im Gang und knetete meine Finger. Schließlich ging die Tür zum Treppenhaus auf, und K stand dort. Unsere Blicke trafen sich, ich sprang auf, wir rannten aufeinander zu, wie in einem Film, und fielen uns in die Arme. Wäre nicht eine Freundin von uns gekommen, hätten wir stundenlang so da gestanden. Dann gingen wir raus, holten Zigaretten und stellten uns zusammen an unseren gemeinsamen Raucherplatz vor der Klinik. 
"Du weißt sicher, was ich dich fragen will, oder?" fragte K vorsichtig.
Ich nickte. 
"Und was sagst du?"
Ich lächelte und hauchte ein leises Ja. 
K sah betreten zu Boden, denn er dachte ich hätte Nein gesagt, doch als das geklärt war, legte er seine Hand um meine Hüfte, zog mich zu sich herran, und küsste mich. 
Ich hatte tausend Schmetterlinge im Bauch und hatte das Gefühl nichts und niemand könnte mir je wieder etwas anhaben. Das war der schönste Moment meines Lebens. 


Freitag, 11. Januar 2013

#71

Ich habe gekämpft. Und ich habe es geschafft.
Ich habe darum gekämpft, einen Klinikplatz zu bekommen, wirklich.
Ich rief in der Klinik an, doch niemand ging ans telefon.
Ich war dort, mit S, sie überwiesen mich an frau M.
Sie rief mich einen Tag darauf an, und fragte warum ich wiede rin die Klinik will. "Mir geht's einfach total scheiße, ich kann überhaupt nicht mehr schlafen, meine Gedanken sind wieder total schlimm und ich kratze mir regelmäßig meine Arme auf." "Okay, ich werde versuchen so bald wie möglich einen Einweisungstermin für dich zu finden, ich bin jetzt aber für längere Zet im Urlaub, deswegen solltest du vorher Dr. K nochmal sehen." 
Ich rief einen tag darauf wieder in der Klinik an, sie gaben mir einen Termin mit Dr. K. 
Der Termin ist am Montag. Endlich habe ich es geschafft.

Alles wird gut, ja. Alles wird besser, wenn ich nur wieder in der Klinik bin... 


Dienstag, 23. Oktober 2012

#61

Vor Zwei Wochen:
Ich habe wieder Streit mit S. am Montag treffen wir uns in DA. Ich steige aus dem Zug, atme tief durch, und gehe auf ihn zu. Er grinst mich an, ich muss auch grinsen. Ist doch alles wieder gut? Er trägt die gleiche Jacke wie an dem tag als wir uns kennen lernten... 
"Hey..." sage ich und fasse ihm um die Hüften "Hi..." antwortet er. "Ich musste voll lachen als ich dich gesehen habe." "Ich auch." antworte ich lächelnd. 
Er sieht mich ernst an. "Du hast ne ganz schön große Scheiße gebaut." Ich schlucke. "ich weiß... Und es tut mir so leid..." "Super!" er wird laut. "Das hilft mir jetzt aber auch nichts mehr!" ich sehe betreten zu Boden. Ich weiß genau dass ich Mist gebaut habe... 
Wir gehen die Treppe zur Unterführung hinunter. "ich hätte wegen dir gestern sterben können! Ich bin betrunken Auto gefahren wegen dir!" schreit er. "Und du machst auch noch Wochenlang so weiter als wäre nichts gewesen! Das tut so weh! Wochenlang tust du als wäre nix! Das ist echt unterste Schublade!" Ich stehe mit dem rücken zur Wand, und sehe ihn mit Tränen in den Augen an. Ich würde gerne so viel sagen, doch ich bekomme keinen Ton raus. Er sieht mich ein letztes mal wütend an, dann dreht er sich um und geht. 
Betreten stehe ich in der Ecke und starre vor mich hin. Ich muss ihm folgen!
Ich renne die Unterführung entlang, die Treppe hoch und hinter S her. Kurz vor ihm werde ich immer langsamer und bleibe schließlich vor ihm stehen "Es tut mir leid! Ich wünschte ich könnte das wieder rückgängig machen, obwohl ich weiß dass das nicht geht. Ich hoffe du kannst mir das je verzeihen!" Er lächelt. 
"Hasi. Du weißt dass ich dir nicht lange böse sein kann." Und nimmt mich in den Arm. 



Dienstag, 25. September 2012

#60

Nach meinem Zusammenbruch am Vorabend, wird mir im Bus in die Schule klar, ich muss zu S.
Der Bus steht an der Haltestelle, die Uhr tickt ich muss entscheiden was ich tue. In der letzten Sekunde stehe ich auf und schlüpfe durch die Tür. Draußen renne ich hinter An und ihren Freundinnen her, die vor mir ausgestiegen sind. "Was ist denn jetzt los?" fragt sie verwundert als sie mich sieht. "Ich muss zu S!" Sie nickt. "Geh hin und rede mit ihm." Ich nicke und gehe über die Straße Richtung Frischemarkt, wo er arbeitet. Während ich so langsam wie möglich laufe, schreibe ich ihm eine SMS. "Unschlüssig zum Frischemarkt laufen..." Schließlich stehe ich davor, schließe die Augen und gehe hinein. Meine Knie zittern während ich die Gänge entlang laufe, und S suche. Schließlich sehe ich ihn, am Ende eines Ganges Pakete auspacken. 
Wie in Zeitlupe laufe ich den gang entlang, bis ich schließlich vor ihm stehe. Er blickt hoch, sieht mich und ihm klappt der Mund auf. "Hi..." sage ich. "Hi." sagt er, und drückt mich fest an seine Brust. 





Sonntag, 12. August 2012

#55

So, sind die Ferien also auch schon mal vorbei. 
Wenn ich so zurück denke, waren es so ziemlich die schönsten Ferien die ich je hatte.
Die Bad Taste Party, ich bin wieder mit K zusammen ♥ , Ich habe eine alte Freundin wiedergesehen, Das Annett Louisan Konzert, Ds Geburtstag, Ich habe Spiderman getroffen, Das Mittelalter Festival, die ganzen Tage bei K und den Andere, der Urlaub in Monaco, die Abende mit An auf dem Golfplatz, und schließlich die Ferien Abschluss und Wilkommens Party für A. 
Verdammte Axt, das waren echt geile Ferien.
Die Schule... naja, ich freue mich um ehrlich zu sein schon ein wenig. Ich sehe nach über 6 Wochen teilweise meine Freunde wieder, in einer Woche geht's auf Klassenfahrt nach Berlin. Da darf ich zwar um 4 aufstehen um um 6:15 mit dem Zug los zu fahren, aber wayne! Ich genieße das Leben, egal ob ich jetzt wieder Schule habe oder nicht. Genießt die schönen Seiten des Lebens, und versucht mal an allem etwas positives zu finden. vertraut mir, das geht. 

p.s. ja ich weiß, schlechter blah blah laber post, aber ich wollte mich mal wieder melden, da es im Moment eigentlich nichts wirkliches gibt worüber ich schreiben könnte, außer dass es mir echt gut geht. 


Donnerstag, 26. Juli 2012

#54

Ich habe J das Video für sie geschickt. Ich weiß nicht ob das gut war, doch plötzlich kommt eine Nachricht von ihr:
"ich habe es mir angeguckt, ist echt süß gemeint, aber du weißt dass du scheiße gemacht hast."
ich muss unweigerlich lächeln und antworte:
"Ich weiß, aber ich wollte mich einfach noch mal entschuldigen.."
Einige Minuten später antwortet sie:
"Ich habe dir zwar noch nicht ganz verziehen, aber ein kleiner Schritt ist getan."
Mein Herz macht einen Salto und ich starre gebannt auf den Bildschirm.
"Im Ernst jetzt!?"
"Ja, im Hans :P" antwortete sie. Wow. klingt ja fast wieder normal.
Ich strahle vor mich hin, mache laut Musik an und beginne vor Freude durch mein Zimmer zu tanzen, verdammte Axt ist das geil. ♥


Samstag, 14. Juli 2012

#50

Manchmal ist das Leben doch mehr als perfekt, findet ihr nicht auch?
Mann muss sich nur mal dem Moment hingeben und seine Probleme loslassen.
Man muss einfach mal an nichts denken, als an die schönen Momente die man erlebt.
So geht es mir im Moment. Ich verbringe momentan verdammt viel Zeit bei K und den Anderen, und es ist einfach super klasse. Und im Moment denke ich mir nur noch: "Ja, so soll es bleiben." So geht's mir gut, und so könnte es noch eine Weile bleiben. 
Ich habe in der letzten zeit wirklich gelernt positiv zu denken und mich einfach mal fallen zu lassen.
Eure Probleme holen euch schnell genug wieder ein, glaubt mir. Deswegen genießt jeden Moment in dem ihr es schaffen könnt eure Probleme,
 Probleme lassen zu sein, und einfach das Leben genießen könnt.
Erfreut euch mal des Lebens, das ist klasse! ♥ 



Mittwoch, 4. Juli 2012

#47

Halli Hallo ihr Lieben.
Ich weiß nicht ob  ich in den nächsten Wochen so sehr zum Posten komme.
Heute Abend geht's mit E aufs Annett Louisan Konzert.
Morgen pennt K bei mir und dann geht's auf nach Berlin mit E bis nächste Woche Sonntag.
Ich hoffe euch geht's gut und ihr genießt eure Ferien fals ihr schon welche habt.
Ich tue das auf jeden Fall und mir geht's richtig gut :)

xoxo.



Sonntag, 1. Juli 2012

#46

Ich sitze auf dem Geländer am Finken und habe mein Bier in der Hand
Es ist mal wieder Party bei den Jungs von K, und bis jetzt ist es einfach richtig schön.
"Lisa, kann ich gleich mal mit dir reden?" fragt K, stellt sich vor mich und legt mir die Hände um die Hüften.
Mein Herz beginnt zu klopfen. "Ja klar" antworte ich und lächle. 
Ich lasse mich vom Geländer gleiten, und folge K zu einer Bank etwas abseits von den Anderen. 
Wir stellen unsere Bierflaschen auf die Bank. 
Auf einmal geht K auf die Knie, nimmt meine Hand und sagt: "Ich habe mich entschieden. Willst du wieder mit mir zusammen sein?" Mein Herz überschlägt sich, und die Schmetterlinge in meinem Bauch tanzen Tango. Ich strahle und falle ihm um den Hals. Kurz darauf küsst er mich. Wir stehen so da, bis die Anderen zu uns kommen. "Na?" fragt A. "Wir sind wieder zusammen." sagt K und strahlt. T fällt mir sofort um den Hals. "Viel Glück!" Ich strahle. "Danke!" A ist mit K ein Stück weg gegangen, und kommt wieder. Er umarmt mich und flüstert mir ins Ohr: "Ich hab's dir doch gesagt. Ich hab ihm ein wenig ins Gewissen geredet." Ich strahle. "Danke." flüstere ich zurück. H, Da und Lt wuscheln mir durch die Haare. Ich haue alle drei, was die aber nicht interessiert. 
Wir sind alle gut drauf, gehen zurück zum Finken und feiern unser Leben. Alles ist gut. ♥ 





Eigenes Bild ♥

Mittwoch, 27. Juni 2012

#44


ich: stimmt. Aber irgendwie ist es schon komisch. toll, sicher. aber komisch :D da sich alles wiederholt, fällt dir das auch auf?
K: nein fängt nicht von vorne an ^^
außerdem wenn kannste dich ja freun
ey du bist du noch da
aso bist noch duschen ^^
naja ich geh dann mal schlafen bis morgen :* ich liebe dich ♥


#43

Ich war gestern bei K. Und es war richtig schön.
Wir haben mit den Anderen am Teich gechillt, haben geraucht und uns mit Steinchen beworfen.
Als K und ich Zigaretten holen waren, hat er mir erklärt was nun wirklich los ist.
Er liebt sie. Und er liebt mich. 
Und er ist verwirrt und weiß nicht für wen er sich entscheiden soll... 
Ich will jetzt nicht sagen dass ich die bessere Wahl wäre, aber wenn man es mal realistisch sieht, ist es eigentlich schon so. Sie hat einen Freund. und wohnt in Saarbrücken (wir wohnen in Südhessen) und naja... 
Ich hoffe er verschafft sich bald einen Überblick über seine Gefühle, denn dieses ständige hin und her macht mir echt zu schaffen... mal so, mal so. das belastet. 

Ach. und ich habe meine Zahnspange raus :)


Mittwoch, 20. Juni 2012

#40

Ich war mit K bei Je, mit Ax und H. 
K und ich laufen gerade durch den Nieselregen zurück zu ihm, als er plötzlich fragt, ob wir am Brunnen noch eine kleine pause machen können. Meine Beine werden zu Pudding, mein Herz fängt an zu rasen und ich stammele irgend was von wegen ja klar. 
Er geht vor mir die Stufen zum Brunnen hinauf und lehnt sich dagegen, und ich lehne mich neben ihn. 
"Ich wollte hier nur eine kleine Pause machen, weil ich dir sagen wollte, dass, wenn du wirklich aufhörst deinen Arm... zu bearbeiten und so, wenn du das wirklich schaffst, dann kann ich uns noch eine Chance geben." 
Ich sehe ihn erst ungläubig an, dann bildet sich ein breites Grinsen auf meinem Gesicht. 
Er stellt sich vor mich und legt seine Arme um meinen Hals. "Aber wirklich nur, wenn du das schaffst." 
Ich lächle und nicke. Er legt seinen Arm um mich und wir gehen weiter. 
"Ist wohl wie beim letzen mal, hm? Kannst vor Begeisterung nichts sagen."
Ich lache. "Ja... irgendwie schon."