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Sonntag, 3. November 2013

#85

Hallo ihr Lieben.
Ich lebe noch.
Gut? Wie man's nimmt.
Bin hocken geblieben, klasse hasst mich.
Depression ist zurück, Eßstörung auch.
Vom Selbstmordgedanken und co.
brauch ich gar nicht anfangen.
Ich hasse mich. :)

Und wie gehts euch so ? :)






Samstag, 5. Januar 2013

#69

Ich stehe auf Ds Balkon. In der Schweiz. Ich bin dort seit dem 2. mit K und hatte eigentlich richtig viel Spaß. Doch nun holen mich meine dunklen Gedanken ein. 
Ich stehe am Geländer, und blicke auf die umliegenden Berge. Was würde wohl passieren wenn ich mich von ihnen runter stürzen würde? Hätte ich dann einen Klinikplatz verdient? 
Ich ziehe an meiner Zigarette und wische mir über die Augen. 
Ich kann nicht mehr. Obwohl es mir besser geht als vor einem Jahr, ich kann einfach nicht mehr. Ich will in die Klinik, doch traue mich nicht, einen Termin zu machen. Was ist, wenn sie sagen, ich brauche keinen Platz?
Dass es unnötig ist, wenn ich in die Klinik gehe. Was ist dann? Fange ich dann wieder an mich zu ritzen? Würde ich mir das leben nehmen? Egal was ich tun würde, K würde Schluss machen. 
Tränen steigen mir in die Augen bei dem Gedanken.
Ich muss das verhindern! Und ich weiss auch genau, wie.
Ich muss noch weniger Essen, und schneller abnehmen. So schnell wie möglich zum Untergewicht kommen, damit ich einen Klinikplatz bekomme. 

Warum kann ich nicht einfach glücklich sein, so wie Andere? 




Dienstag, 13. November 2012

#65


Ich würde mich freuen wenn ihr mal vorbei schaut :) 
Ich berichte von meinem Kampf mit/gegen meine Eßstörung... 
Hier habe ich mich damit bisher eher zurück gehalten, da ich nicht will, dass dieser Blog zu einem Abnehm oder Ana Blog wird. Kann ich bei dem Anderen jetzt nicht garantieren dass es nicht so wird, aber der hier ist mir zu wichtig dafür. 

Sonntag, 4. November 2012

#64

Mein Onkel liegt wieder im Krankenhaus und seine Überlebenschancen gehen gegen Null. 
Ich kann einfach nicht mehr.
Mein Leben zieht an mir vorbei, doch ich bewege mich keinen Zentimeter.

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Ich sitze vor meinem PC. Immer wieder hallt der Satz seine Überlebenschancen gehen gegen null in meinem Kopf wieder. Ich kann nicht mehr. Ich mache mir solche Vorwürfe. Warum war ich im Sommer so egoistisch und bin nach Hause statt in Berlin zu bleiben und meinem Onkel eine schöne zeit zu verschaffen? Ich hasse mich so sehr... 
Und plötzlich habe ich die Klinge in der Hand und setze sie an. Während ich das kalte Metall durch meine Haut ziehe, fangen an mir Tränen über die Wangen zu laufen. Und Tränen aus Blut laufen meinen Arm hinunter. Ich frage mich, was ich da tue, doch finde keine Antwort. Mache ich mir nicht schon wieder mein Leben kaputt? Nein. Mein Leben ist kaputt. 


Sonntag, 23. September 2012

#59

Es ist Donnerstag, ich habe Schulfrei und bin mit K in seiner Schule gegangen, einfach so zum Spaß.
Eigentlich wollte  ich mich nach der Schule mit S treffen, er wollte ihm seine Gefühle gestehen. Am Vorabend als ich bei K im Bett lag, bekam ich eine SMS in der stand: "Ich kann das morgen nicht!" Ich ging also davon aus, dass S nicht kommen würde. 
Ich sitze mit K, der sich weh getan hat an der Straße und warte darauf dass uns meine Mama abholt. 
In meinem Gedanken bin ich bei S. Ich konnte ihn nicht anrufen, da mein Handy aus gegangen ist, Aber T hat mir erzählt, dass S nach H gefahren ist. Ich beiße mir besorgt auf die Lippen und ziehe dann an meiner Zigarette. Endlich kommt meine Mama. Sie fährt uns erst nach H, ich hole meine Sachen und dann fährt sie mit mir nach Hause. Das erste was ich tue, als ich n mein Zimmer komme, ist mein Handy an die Ladung zu hängen, dann nehme ich mein Laptop und schaue bei Facebook rein. Sofort strahlt mir ein Status von S entgegen. "Ich hasse dich! Melde dich nie wieder bei mir!" Aus einem unerkenntlichen Grund ist mir klar, dass das an mich gerichtet ist. Mein Verdacht bestätigt sich, als ich eine Nachricht mit genau den selben Sätzen bekomme. Alles beginnt sich in meinem Kopf zu drehen. Was habe ich nur angerichtet? Mit zitternden Fingern wähle ich S' Nummer, aber natürlich geht er nicht ran. Ich schreibe ihm eine MS und auf Facebook was denn los sei, doch bekomme keine Antwort. Währen mir die Tränen die Wangen her runter laufen, stehe ich auf, greife in meine Jackentasche, ziehe meine Zigaretten Packung herraus und zünde mir auf dem Balkon eine an. Als die Zigarette fertig ist, gehe ich zitternd wieder in mein Zimmer. Alles um mich her rum beginnt sich zu drehen. Plötzlich geben meine Beine nach, ich merke noch wie ich auf den Boden falle, dann wird mir schwarz vor Augen.