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Montag, 28. Mai 2012

#29

Es ist Samstag nachmittag und ich liege im Garten in der Hängematte, höre Musik und lese. 
In meinem buch "Schmerzverliebt" berichtet Pia gerade von ihrem Suizid versuch. Wie sich sich die Fleischgabel in die Pulsader rammte, als sie das Essen machen sollte.
Schon während dem Lesen steigen mir die Tränen in die Augen. Ich muss an meinem letzten Suizid Versuch denken, und bekomme wieder schreckliche Schuldgefühle. 
In meinen Gedanken tauchen Sätze auf, die mal Leute zu mir gesagt haben, die mir wichtig sind.

…Die Ärzte haben gesagt, sie wird das Wochenende nicht überleben.
...Wasch dir die Haare!
…Hat dein Vater überhaupt einen Hauptschul Abschluss?
…Bring dich doch um!
…Opipi ist gestorben.
…Ich will nix von dir, auch wenn es manchmal so aussieht.
…Hiermit schmeiße ich dich als Admin aus der Garde der Hoffnung
…Es wird nie wieder eine Freundschaft zwischen uns geben
Während diese Sätze durch meine Gedanken spuken, quillen immer mehr Tränen aus meinen Augen.
Ein schluchzen bahnt sich den Weg aus meinem Inneren nach draußen. Ich drehe schnell die Musik auf volle Lautstärke, damit meine Eltern nicht merken dass ich weine. 
Als ich aufgehört habe zu weinen, fühle ich mich völlig leer und wertlos. 
Ich wische mir die letzten Tränen aus dem Gesicht, nehme mein Buch, die Dockstation, und meine Wasserflasche und gehe ins Haus. Meine Mutter liegt auf dem Sofa und schläft. Gott sei dank. 
Im Treppenhaus lege ich meine Sachen auf die Heizung und gehe in den Keller. Ich gehe in den raum, in dem mein Vater sein Werkzeug aufbewahrt. Ich hatte am Tagt zuvor dort eine Packung Universal Klingen gefunden. Ich nehme die Klingen in die Hand, stecke sie schnell in meine Hosentasche und gehe wieder nach oben. 
Ich gehe ins Bad, und setze die Klinge an...



1 Kommentar:

  1. Hey, mach keine scheiße. Bitte, echt das...oh Gott ich kann dich verstehen, aber Kale & so. Die brauchen dich!
    Bitte mach keinen Mist ja? :*

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