Ich liege in meinem bett, auf meinem Schoß mein Laptop. ich klicke mich grade durch ein paar Blogs als es an der Tür klopft. ich mache die Musik aus, "Ja?" rufe ich. Mein Vater kommt rein. "Mach dann langsam mal Schluss und geh schlafen." Ich sehe auf die Uhr. Es ist fünf vor 11. "Ähm." antworte ich. "Nein? Papa, es sind Ferien!" "Ja trotzdem." antwortet er. "Du musst deinen Schlafrythmus in den Griff kriegen." "Ja." sage ich gereizt. "Dann muss ich schlafen gehen wenn ich müde bin!" "Trotzdem möchte ich dass du jetzt bald schlafen gehst, und nicht wieder bis 3 Uhr oder so wach bist!" antwortet er wütend. "Ich gehe meistens zwischen 12 und 1 Uhr schlafen, das ist total normal, eigentlich noch voll früh!" rufe ich verzweifelt. Der hat sie doch nicht mehr alle. "Du bist krank!" Schreit er mich an. Okay, jetzt reicht's! "Raus." flüstere ich. "Geh bitte raus!" rufe ich als er sich nicht rührt.
Sobald er draußen ist laufen mir auch schon die Tränen über die Wangen.

Kenn ich. -.-
AntwortenLöschenGENAU das Gleiche bei meiner Mum.
Fühlt man sich immer so geliebt, wa? :D
AntwortenLöschenMan sollte solche Reaktionen nicht gleich falsch interpretieren.
AntwortenLöschenWie fühlst du dich selbst eigentlich, wenn es beispielsweise eine gute Freundin von dir schlecht geht - du aber nicht weisst, warum das so ist und wie du darauf reagieren sollst, da du ja nichts schlimmer machen möchtest?
Ich denke, dein Vater macht sich einfach sorgen und weiss nicht, wie er damit umgehen soll. Wenn wir ehrlich sind: Jugendliche reagiere fast immer gereizt auf ihre Eltern und sehen alles, was sie sagen als Einschränkung, Brdrohung der eigenen Freiheit oder als unfair an.
Wie soll also ein Vater seine Sorgen bekunden, wenn alles falsch verstanden wird?
Und was ist, wenn man dem eignen Kind sagt, dass man sich Sorgen macht und es einem selbst dadurch schlecht geht?
Dadurch wächst nur der Druck für das Kind, dass man sich zusammenreissen muss, um nicht die Eltern zu enttäuschen oder zu schaden mit dem eigenen Verhalten. Schuldgefühle entstehen - keine Heilung.
Was bleibt also übrig?
Verzweiflung und Wut, weil man das Gefühl hat nicht an das eigene Kind ranzukommen.
Man darf nicht immer gleich alles negativ auffassen, was Eltern sagen - meist wissen sie selbst einfach nicht, was sie tun sollen und fühlen sich überfordert.. und machen auch mal Fehler.